Verkürzte Reihen

Verkürzte Reihen

Wofür braucht man sie überhaupt? Nur ein paar Beispiele: Socken (mit Bumerangferse), Schulterschrägung, Rücken- oder Vorderteilhöhenanpassung, Brustabnäher usw. – verkürzte Reihen sind wirklich eine tolle Sache! Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu stricken, und jede*r hat seine Lieblingsmethode. Doch das Ziel ist immer dasselbe: eine Schrägung zu formen, ohne dabei Löcher ins Strickstück zu machen. Heute zeige ich euch meine Lieblingsmethode – am Beispiel von glatt rechts gestricktem Stoff. Ich stricke die rechte Reihe bis zum Wendepunkt. Dann wende ich die Arbeit, mache einen Umschlag und stricke alle Maschen links bis zum Reihenende. In der nächsten Reihe stricke ich rechts bis zum Umschlag, dann stricke ich den Umschlag zusammen mit der nächsten Masche (Umschlag hinten). Danach noch ein paar Maschen weiterstricken – hier sollte man vorher überlegen, in welchem Abstand die „Stufen“ bzw. Wendepunkte liegen sollen (im Video sind es bei mir drei Maschen) – und die gleichen Schritte wiederholen. Wie häufig und wie oft man verkürzte Reihen arbeitet, ist sehr individuell und hängt vom gewünschten Effekt, der Garnstärke und der Nadelstärke ab.

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